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★ Xanthippe

Xanthippe
                                     

★ Xanthippe

De Xanthippe woas Eheweib vom Philosophen Sokrates im antikn Griachaland. Se woa a wengl a hoats Weibaleid. Und wei da Philosoph und Polidiga Xenophon a wengl bled iwa se gschrim hod, is ia Nam za oan Schimpfwuat woan, ois Inbegriff vo ana Giftnudl.

                                     

1. Da Nam

Xanthippe, Griachisch: Ξανθίππη hoast göbs Pfeadl oda bessa: foibs Ross. Ea is zamgsezt aus de oadgrichischen Wuata: ξανθός xanthós blond, göbli und ἵππος híppos Pfead, Ross.

Des woa in Griachalaund goa ka so a södna Nam. Xanthippe hom a ghoassn, De Tochta von Myconos, de ian Votta mid ira oagnen Muddamüch gfuadat hod, De Tochta von Doros, Eheweib von Pleuron, aa Amazone hod so ghoassn.

Heidige Namansfuaman: Xana, Xanana, Xandora, Xandra, Xandira, Xanet, Xani, Xania, Xantha, Xanthe, Xanthi, Xanthia, Xanttippe.

Spiznaum san: Xanthi und Tippy.

A Viecha san noch ian Nam gnennd wuan. A afrikanische Spizmaus mid spize Zänd hoasst: "Xanthippes shrew" und a "Mübnoat Ascidae" hod a ian Nam.

Da Asteroid 156 hoast a Xanthippe.

                                     

2. Ia Ehe

Ma muas drau denga das domois in Griachnlaund üwa de Eheweibal nia vü gschrim woan is. Wauns in eanane Afzeichnungan iwa Waiwaleid gschrim hom, daun nua wäus Göddinan oda Hetärn Edldean woan.

Iwa d`Xanthippe wos ma a nua dös, wos in de Schriftn vo de Schüla und Weggfähtn vo ian brühmtn Mau gelegendli vuakema is.

Se woa eppas uma oanigs Jinga ois ia Mau da Philosoph Sokrates. Dea hod gnua geabt ghod das a se nua um de Philosophie und de athena Polidik kimmad hod. Dahoam hod a ned vü dau, owa des hom a de andan athena Voibiaga a ned. Ums Haisl und anan Hof hom se de Weibaleid kimman miassn.

Ob se a Bissguadn woa, des kauma ned sogn. Se woa vüleicht a wengal happig, weus ois alloni mocha hod missn. Se hod drei Buam afzogn, vo de ma heid no ned wissn, ob nua Oana, oda oille Drei iare Söhn woan. Ia Suhn, da "Lamprokes" soi owa unta ira Fuchtl schtoak glittn hom. Ob a de zwoa Andan, da "Sophroniskos" und da "Menexenos" ire Kinda woan is ned Quis, se kenntn a, aus ana Vabindung von Sokrates mid da Witdib "Myrto" agstaummd hom. Soidat des stimma, wea kannts da Xanthippe vaüwin dass af des affi a wengalad happig wuan is.

                                     

3. Iwalifarung

Da Xenophon, dea a Schüla vom Sokrates woa, hod iwa de Xanthippe a Wengl wos gschrim und do hod as ois a Bissguadn und an Streithansl doagstöd.

Da Xenophon woa a Dea den Zug da 10 000 Soidotn zan schwoazn Mea zruckgfiad hod.

Da Plato hods in seina Apologie a ned grod guad eawehnd.

De Xanthippe soi in Sokrates, noch ana Streidarei den augfüdn Nochtscheam aufiglad hom. Se hod eam praktisch in Scheam afgsezt. Da Sokrates soi za seine Spezi nua gsogd hom: "Schaugts, wan wei Weibaleid dunnad, daun losst ses a Regna." Waun de Gschicht ned woa is, daun is wenigstns guad eafundn.

                                     

4. Litaradua

  • Alfredo Panzini: Sokrates und Xanthippe. Ernst und Ironie um den "Weisesten aller Menschen".Minga: Bruckmann, 1938.
  • Debra Nails: The People of Plato. Indianapolis / Cambridge 2002.
  • Fritz Mauthner: Xanthippe. Stuttgart, Berlin: Deutsche Verlags-Anstalt, 1919.
  • Michael Weithmann: Xanthippe und Sokrates. Ein Beitrag zu höherem historischem Klatsch. 2003. ISBN 3-423-34052-5.
                                     

5. Beleg

  • Debra Nails: The People of Plato. Indianapolis / Cambridge 2002. S. 208 ff.
  • Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878, Nr. 433.
  • Xenophon, Gastmahl, 2. Gespräch des Sokrates mit Antisthenes, Übersetzung von Wieland im Projekt Gutenberg.
                                     
  • Wd  We  Wh  Wi  Wj  Wl  Wn  Wo  Wr  Ws  Wt  Wu  Ww  Wy  Wz Xanthippe Huang Xianfan Biographien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V
  • gabad. Deshoib deaf ma vo seine Osichtn nua imma voaleifig iwazeigt sei. Xanthippe I know that I know nothing in English Günter Figal: Sokrates, Beck, Minga
  • heitara Ruah und groussa Glossnheid iwa philosophische Theman gredt. Xanthippe Platon: Apologie. Kriton. Stuttgart 1982 Platon: Sämtliche Werke in drei

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