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★ Kren

Kren
                                     

★ Kren

Kren, Kree oda Gree, is de Wuazn vom Krenpflanzl, de wo ois Gmias, Gwiaz und Heijmiddl vawendt werd.

Des Woat Kren kimmt ausm slawischn Sprochraum: beispuisweis tschechisch: křen, russisch: chren, krowodisch: hren. In Wean sogt ma des aa zu wem, dea ausgnutzt werd.

                                     

1. Gschicht

D Hoamat vom Kren is urspringli Sidosteiropa. In da oidremischn Heijkunde und Kuche hod a scho a Roin gschpuit. Da Cato hod se nämli in sei Schriftn ausfiahli midm Obaun vom Kren befosst. Aa in Pompeji ko ma Krenwuazn af de Wondmosaik dakenna.

Scho ums Joar 1000 n. Kr. is da Kren in de Klostageatn in Middleiropa und aa in Bayern aftaucht. Schriftli eawähnt hodn zum Beispui de Hildegard vo Bingen 1098-1179 in iam Kraitabiachal. Ma hodn zeascht ois a Heijmiddl vawendt, eascht spoda isa aa in da Kuche gnutzt worn. Wuid kimmt da Kren heid no in Ostrussland und da Ukraine voa.

                                     

2. Bschreibung

Da Kren is a Kreizbliadlagwachs und hod, ähnli wia da Radi mid dema vawondt is, a uma 20 bis 60 cm longe Wuazl Rhizom, unds Greazeig wead bis zu 1.20 Meta houch. Sei Bliatn san weiß. De Wuazl is ned so glott wia beim Radi und gejb bis hejbraun, wenns gwoschn is, as Fleisch soit gleichmäßig weiß sei.

                                     

3. Gschmo

Sei rassn Gschmo hoda vo de Senföj, de wo se beim Schnein oda Reim ausm Sinigrin und Gluconasturtiin buidn. De Öj san leicht flichtig und deszweng treibts oan scho beim Vaoabatn de Träna in de Aung. De Senfglycosid mochn an Gschmo recht rass, doss oft beim easchtn Bissn de Scheafn in dNosn afeziagt. Da Gschmo is gonz oagn und hod nix midm naxtn Vawondtn, am Radi, zdoan außa vo da Rassn, de owa beim letztan meistns vui gringa ausfoit. De Scheafn aa ko ma a weng bremsn, wann ma a Stickl Opfe mid einereim duat oda Preislbeern untamischt.

                                     

4. Vawendung in da Kuche

Fia de junga Blattln findt se in da Literatua kaum a Beispui, haptsächli fia Salod. De Wuazl aba wead in vuifejtiga Weis vawendt. Ma schneidt an Kren in dinne Scheim oda Stroafn und gibts ois a soiche zu Essiggmias dazua.

De Haptowendung deafat awa de griemne Foam sei. Frisch griem: pur, zu Soßn und Majoneesn, gschlongna Rahm, Butta oda im Sembf. Ma reicht in griemna Kren gern zu koidm Rindfleisch zum Beispui am Roastbeef oda am Dellafleisch, "koidn Brodn zum graichadn Fiisch, Wiascht, horte Oa. Aa zu Salotsoßn gibt ma in griemna Kren dazua.

Soit da Kren zu woame Soßn dazuagem wern, soit ma draf ochtn, de Soß noch da Zuagab vom Kren nimma zum kocha, wei sunst de Semföj duach de Hitzn vafliang und domid aa da Gschmo.

                                     

5. Hondlsfoama

Da Kren wead frisch vo Septemba bis Aprui ois Wuazl am Gmiasstandl oda in guade Feinkostgschäft / Supamärkt ghondlt. Dossa se länga hoit, weada in feichte Diacha oda in feichtn Sand eihgschlong. Hapthondlsfoam is in da griemna Foam in Glasl oda Tubn. Es git aa no an japanischn Kren Wasabi Wasabia japonica syn. Eutrema japonica, dea grea is, awa se ned vom Gschmock untascheidt.

                                     

6. Obaugebiet

Haptsächli wead in Deitschland da Kren in Frangn, bei Rastatt, Hamburg, Braunschweig und voa oim in Berlin im Spreewoid obaut. In Estreich is Wean oans vo de Haptobaugebiet. Wei da Vabrauch grässa ois wia d Produktion, kimmt a Groußtei vom Kren middlawei aus Sidosteiropa.

                                     

7. Heijnde Wiakung

Ehvoa da Kren in dKuchl eizong is, homsn ois a Heijpflanzl heagnomma. Ma hodn wega seim hoha Vitamin-C-Ghoit ois Middl geng Skorbut vawendt, owa aa weng sei desinfiziandn Wiakung ois antibiotischs Middl. Ea soi geng Rheumatismus und Gicht, Ischias und Insektnstich, Schädlweh und Grippe hejffa.

                                     

8. Aundare Bedeitung

  • "Kren reissn" einedraahn, aungem.
  • "Des is zum Kren reim" is fia goanix zum braucha.
  • A Kren is oana, dea ausgnutzt wead.
  • "Sein Kren dazuagem" so wia "sein Sempf dazuagem".
                                     
  • An Apfelkren mocht ma aus Äpfe und Kren Damid a gschmackig wiad soid ma a an Soft vo ana Zitron, Zucka und Soiz dazua doa. Zum Schluss soi des a kremige
  • dazua, is owa gaunz bsundas mit Ostan vabundn. Zauman mit Schinkn, Brod, Kren und Eia is a tradizionö zur Osterweihe trogn und daun bei da Osterjausn gessn
  • de Berna Wiaschtl. In Graz wean Kaskrainer mit Senf und frisch griebanen Kren seaviert, in ondane Varianten mit Senf und Ketschap, opzional owaa a mit
  • Ausgezeichnet weltgenusserbe.de: Fest verwurzelt: der Bayerische Meerrettich. Kren macht scheen. ZEIT online: Die Virtuosität zu trauern OB Ude verabschiedet
  • Brandstetter, Trio maschek Kabarett 2013: Ernst Hausleitner, Brigitte Kren Michael Reisecker Reiseckers Reisen 2014: Werner Gruber, Barbara Rett
  • Schornsteinfeger, Kaminkehrer Traffikant Kioskbesitzer . Kuchivokabular: Kren Meerrettich Topfen Quark Obers Sahne Zwetschke Pflaume Rote Rüben
  • Frankfurta, Bosna, Debrezina, Lebakaas usw. - ois mit siassn oda schoafn Semf, Kren und Ketchup mit an Stickl Brot odar ana Semme und zum Drinkn gibts natialich
  • des findst im Hauptartike: Tschechisch im Boarischn Buchtl kummt vo buchta Kren kummt vo Křen Kukuruz kummt vo sladká kukuřice des is a siassa Kukuruz
                                     
  • Ruam, Mearl, Muakn, Muakal Daucus carota subsp. sativus de: Karotte Gree Kren Kree Armoracia rusticana de: Meerrettich Pädasui - Wuaz Pädasü - Wuazn Petroselinum
  • Salami, an Speck a groß s Stuck an Butter zan Schmiern, an Senf, an Kren - und gmua Scheim Brot. Net vagess n, Wossa zan saufn und Äpfel, Birn oda
  • schdod Treppe Sessel schdod Stuhl Kasten schdod Schrank oda Kren schdod Meerrettich D Ausschbroch woa im estareichischn, bzw. Weana Hochdeitsch
  • Begröbnis de Zöhrung gwön. De jung Wittibin is völli lusti worn. Netta wias in Kren gessn hod, san ihr nuh amoi de Augn iwagaunga. Da Ballinger is daweu schee
  • Esterraich serbisch: kukuruz, vaglaich aa tschechisch: kukuřice Merrettich Kren Kreeee tschechisch: křen, russisch: хрен schön, gut dober im Boarischn
  • kukuřice ursprünglich rumänisch Mais Hussal Husserl husa junge Gans Kree Kren Křen Meerrettich Motschka Matschker mačka Pfeifmschlatz oda omačka Sauce
  • Grästl Gröstl n pl vo dt. rösten Angebratenes Gree Kren m slawisch vgl. sorbisch, tschechisch kren russisch chren, krowodisch hren Meerrettich Griaskoch

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kren, hoamat. kren,

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